Geschichte der Viren
Mit der Entdeckung des Lichtmikroskops stiess man in eine neue Welt vor
und entdeckte u.a. Kleinstlebewesen bis hin zu den Bakterien. Manche
Bakterien standen offensichtlich in Zusammenhang mit gewissen Krankheiten
(z.B. Tuberkulose). Damit war die Infektionshypothese geboren, und auch
ihre ständige Kritik. Denn Experimente zeigten von Anfang an, dass sich
Bakterien im Körper unter normalen Umständen nicht ungehindert vermehren
können. Schon Pasteur soll gesagt haben, dass es auf das "Milieu" ankommt;
allerdings erst gegen Ende seines Lebens, und da hatten sich seine früheren
Behauptungen schon verselbständigt. (Durch Freigabe seiner persönlichen
Aufzeichnungen ca. 1990 wurden übrigens klar, dass seine Experimente und
Veröffentlichungen zum Großteil manipuliert waren. siehe z.B.
hier)
Für manche Krankheiten, für die man keine Ursache kannte und auch
keine Bakterien entdecken konnte, begann man nun, inspiriert durch
die Bakterien, ein unbekanntes Gift (lat. "Virus") als Ursache anzunehmen.
Aminosäuren und Eiweiss kannte man zu dieser Zeit noch gar nicht!
Die Erfindung des Elektronenmikroskops 1930 brachte zunächst eine herbe
Enttäuschung: Auch unter dieser stark erhöhten Auflösung konnte man
die postulierten Viren nicht entdecken.
Erst durch weitere technische Verbesserungen wurden Zellbestandteile
sichtbar, die sich als "Virus" deuten ließen. Manche Zellen hatten
offenbar viele kleine kugelförmige Einschlüsse. Mit der Entwicklung
der Biochemie wurden dann gewisse Eiweissstrukturen als "Virus" definiert.
Es konnten nun tatsächlich einige Viren (z.B. die Adenoviren,
die für den Schnupfen verantwortlich sein sollen) isoliert werden.
Schliesslich konnte auch Stefan Lanka im Jahre 1993/4 ein Virus isolieren, das
in Meeresalgen auftritt. Das letztendlich gefundene Verfahren ist
relativ einfach (man kann es laut Herrn Lanka in einem Nachmittag
erlernen). Allerdings ist es speziell auf diesen Virus in der Meeresalge
zugeschnitten, und es brauchte viele Versuche und Fehlschläge,
bis das Virus tatsächlich isoliert war.
(siehe die Arbeit von Lanka und Kollegen;
hier sind die einzelnen Seiten
als Bilder)
Als Dr. Lanka nachsehen wollte, wie denn so prominente Viren wie das
HIV-Virus, das angeblich AIDS auslösen soll, isoliert worden seien,
musste er feststellen, dass nicht ein einziger medizinisch relevanter
Virus tatsächlich jemals isoliert worden ist! Es gibt zwar wissenschaftliche
Arbeiten, deren Titel behauptet, dass z.B. ein HIV-Virus oder
ein Masern Virus isoliert worden sei, aber wenn man diese Arbeiten studiert,
findet man weder ein Photo von isolierten Viren noch eine chemische Charakterisierung.
Oft findet man Photos von ganzen Zellen mit kugelförmigen Einschlüssen,
wobei aber nicht einmal sicher ist, ob es sich dabei überhaupt um Viren handelt!
Dr. Lanka kam zu dem Schluss, dass all diese behaupteten Viren möglicherweise
gar nicht existieren (so dünn ist der derzeitige wissenschaftliche Stand).
Generell ist zu sagen, dass die Infektionshypothese nur eines von
vielen Modellen für Krankheitsentstehung darstellt. Und auch die
Infektionshypothese kann nicht erklären, warum sich Bakterien
bei manchen Menschen zu einem gewissen Zeitpunkt zu vermehren beginnen,
die meiste Zeit aber harmlos vor sich hin "schlummern".
Die chinesische Medizin, die seit Jahrtausenden bewährt und inzwischen auch
in Österreich anerkannt ist, und die nicht ständig Irrtümer eingestehen und
neue Experimente machen muss, spricht vom inneren Gleichgewicht, das die
Gesundheit ausmacht. Eine Störung dieses Gleichgewichts führt zu Krankheit.
Die Neue Medizin entdeckt die Bakterien
als "Chirurgen der Natur": ja, es gibt Bakterien und manche stehen
in einem Zusammenhang mit gewissen Krankheiten. Sie vermehren sich
aber nur, wenn der Körper es zulässt, ja braucht!
Manche Bakterien sollen z.B. die Aufgabe haben, krankes Gewebe abzubauen.
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Letzte Änderung: 15. April 2003